Beschreibung:
Aus einem tief unterirdisch wachsenden Rhizom treiben im Frühjahr
häufig mehrere Triebe, die bis in den Blütenstand hinein
beblättert sind, die obersten kleiner als Hochblätter
ausgebildet, in deren Achseln die weißen bis rahmgelben
Blüten stehen, die sich meist nur wenig öffnen. Die
Lippe ist nach vorn intensiv gelb, trägt zusätzlich
einige gelbe Längsschwielen. |
Verbreitung:
Häufige Art der Kalkbuchenwälder, wo sie an lichteren
Stellen häufig vorkommt. Die Verbreitungskarte weist aus,
daß sie hier praktisch alle Gebiete besiedelt, die den
entsprechenden Untergrund bieten. Besonders in relativen Jungbeständen
gibt es manchmal Massenvorkommen. |
Gefährdung:
Eine besondere Gefährdung besteht sicher nicht, da entsprechende
Biotope zahlreich vorhanden sind. Entsprechend ist auch in der
Verbreitungskarte kein Rückgang erkenntlich. |
Bemerkungen:
Vermutlich durch eine starke Bindung an Bodenpilze ist es dieser
Art möglich, auch als chlorotisches, blattgrünfreies
Exemplar zu existieren, so daß man solche Pflanzen relativ
häufig finden kann. |
rechts Blütenstände und Pflanzengruppe
im Kalkbuchenwald. |


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